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Die Ruine
Pflindsberg mit Aussichtswarte
ein gern besuchtes Ausflugsziel
mit einen herrlichen Rundblick über weite Teile des
Ausseerlandes
Die Burg Pflindsberg
erbaut um 1250 vom Salzburger Erzbischof Philipp von Sponheim als Bollwerk
gegen die eindringenden Ungarn und zum Schutz des nahen Salzbergwerkes.
Später kam ihr als Grenzfeste und Wegsperre über den Pötschenpaß große
Bedeutung zu. Die Burg blieb aber immer nur ein fester Wehrbau, der zur
Verteidigung, aber nie für eine Hofhaltung bestimmt war. Unter den
Habsburgern ging Pflindsberg in landesfürstlichen Besitz über. Mit der
Verleihung der Gerichtsbarkeit an den Markt Aussee im Jahre 1400 erhielt die
Burg eine neue Aufgabe; sie wurde Kerker und Hinrichtungsstätte für
Verbrecher. 1516 wurde hier auch ein Ausseer, der Mitglied einer Mörder‑ und
Räuberbande war, mit dem Strang hingerichtet. 1574 und 1575 wurde die Burg
gründlich renoviert und auch eine Wohnung für einen Bergmeister der zugleich
Kerkermeister war, eingerichtet. Im Jahre 1750 ging Pflindsberg in die
Staatsverwaltung über und 1755 verließ der letzte Bewohner, der Bergmeister
Preßl, die Burg, um in den Ort zu ziehen. Dem Volksmunde nach sollen ihn
nächtliche Geister vertrieben haben. Die Burg Pflindsberg wurde dem Verfall
preisgegeben und war um 1780 bereits Ruine.
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zur Burg Pflindsberg |
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